Veranstaltungen in der Lyrikhandlung
Veranstaltungen in der Lyrikhandlung
Vom Lauschen Zuhören und Genießen – Jeweils am 1. Sonntag des Monats um 11.00 Uhr
Begleitet von einem köstlichen Brunch hören wir Gedichte zum Thema „Liebesfreud und Liebesleid“, zu Christine Lavant, Christine Busta oder Ingeborg Bachmann im Originalton. Es wird ein poetischer und köstlicher Sonntagvormittag werden. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Ausführliche Infos gibt es hier.
Die nächsten Termine:
3. Mai 2026: Liebeslyrik
7. Juni 2026: Christine Lavant: Die Bettlerschale, Gedichte
5. Juli 2026: Christine Lavant: Die Bettlerschale, Gedichte
2. August 2026: Rose Ausländer: Gedichte
Weitere Termine folgen.
Zudem ist in Vorbereitung:
Ingeborg Bachmann: Gedichte 1948 – 1957
Eine Anmeldung ist erforderlich, telefonisch unter 07071-566 7171, per Email an Info@lyrikhandlung.de oder am einfachsten per Anmeldeformular.
In den Sommermonaten, bei schönem Wetter, findet die Veranstaltung im Museumsgarten (Bursagasse 6, Tübingen) des Hölderlinturms statt!
Veranstaltungen in 2026
Samstag, den 16. Mai 2026 um 17.00 Uhr
ich lade ich Sie sehr herzlich zur Lesung mit Jakob Leiner in die Lyrikhandlung am Hölderlinturm, Bursagasse 15, 72070 Tübingen, ein:
ENTWURZELTE SCHATTEN
poèmes mis en musique – vertonte gedichte
Gedichte von Paul Éluard, Musik von Francis Pulenc, vorgestellt und gelesen von Jakob Leiner, der die Gedichte ins Deutsche übersetzt hat.
Moderation: Michael Raffel
Termin: Samstag der 16. Mai 2026 um 17:00 Uhr, Bursagasse 15, 72070 Tübingen
Eintritt: 20 Euro (für Lesung, Brot und Wein) Ermäßigung: 15 Euro
Um Anmeldung wir gebeten: telefonisch unter 07071 566 71 71, per Email an Info@lyrikhandlung.de oder am einfachsten per Anmeldeformular
Francis Poulenc nannte Paul Éluard »den einzigen Surrealisten, der Musik tolerierte« und dessen Werke »reines musikalisches Schwingen« waren. Die Zusammenarbeit mit dem Dichter bezeichnete er als einen »Akt der Liebe«. Die literarische Sensitivität Poulencs führte zu einem Mehrklang der Worte, indem er insgesamt 34 Klavierlieder und drei Chorzyklen nach den Texten seines Dichterfreunds Éluard komponierte. Diese vertonten Gedichte sind in diesem Band zusammengeführt und neu ins Deutsche übertragen worden.
Paul Éluard(*1895-†1952) war ein französischer Lyriker des Surrealismus und einer der bekanntesten Dichter Frankreichs. Während des Zweiten Weltkriegs engagierte er sich in der Résistance sowie in der Parti communiste français. Tausende Exemplare seines Gedichts »Liberté« wurden von englischen Flugzeugen über dem besetzten Frankreich abgeworfen.
Jakob Leiner
Jakob Leiner (*1992) wuchs in einer Musikerfamilie in Landau in der Pfalz auf. Er studierte Humanmedizin und Interdisziplinäre Anthropologie. Ab 2016 zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften, Anthologien sowie in Buchform; zuletzt »GEWETTER« (Quintus) und als Herausgeber »Ah, ein Herz, verstehe | Gedichte von Heilenden und Kranken aus 500 Jahren« (ebd.).
Die Veranstaltung wird gefördert vom Förderkreis der SchriftstellerInnen Baden-Württemberg e.V.
Samstag, den 13. Juni 2026 um 17.00 Uhr
ich lade ich Sie sehr herzlich zur Lesung mit Esther Kinsky in die Lyrikhandlung am Hölderlinturm, Bursagasse 15, 72070 Tübingen, ein:
Esther Kinsky liest aus Ihrem Gedichtsband
Heim.Statt
Moderation: Michael Raffel
Termin: Samstag der 13. Juni 2026 um 17:00 Uhr, Bursagasse 15, 72070 Tübingen
Eintritt: 20 Euro (für Lesung, Brot und Wein) Ermäßigung: 15 Euro
Um Anmeldung wir gebeten: telefonisch unter 07071 566 71 71, per Email an Info@lyrikhandlung.de oder am einfachsten per Anmeldeformular
Zum Buch
Bilder von Flucht, Vertreibung und Versehrung über die Jahrtausende hinweg, in Historie und Mythos: Eurydike, panisch vor einem ihr nachstellenden Gott fliehend, übersieht die Schlange und stirbt an ihrem Biss. Landlose Häusler in Nordschottland, auf minderwertiges Land umgesiedelt oder zur Auswanderung gezwungen. Eine junge deutsche Adelige, gebildet und begabt, widersetzt sich dem »Gegebenen«, »den Sitten der Gefälligkeit« ihres Standes. Eine Magd in Polen verwandelt sich in einen Vogel und entkommt so der Arm t und den Zumutungen des Lebens. Im äußersten Norden Italiens verweigern Frauen, über Monate auf sich allein gestellt, nach der Rückkehr der Männer die menschliche Sprache.
Esther Kinskys Heim.Statt ist ein Zyklus aus sieben mehrstimmigen Langgedichten, verbunden durch kurze Zwischentexte, die wiederkehrende Motive der Gewalt, der Verletzung, des Verstummens zum großen Thema der Flucht bündeln
und verdichten. Wie Aufbruch und Verlust immer schon Bestandteil des menschlichen Daseins waren, Anlass zu Hoffnung und Trauma gleichermaßen, dafür findet Esther Kinsky berührende Bilder und eine bezwingende Sprache.
Zur Autorin
Esther Kinsky wurde in Engelskirchen geboren und wuchs im Rheinland auf. Für ihr umfangreiches Werk, das Lyrik, Essays und Erzählprosa ebenso umfasst wie Übersetzungen aus dem Polnischen, Russischen und Englischen, wurde sie mit zahlreichen namhaften Preisen ausgezeichnet.
Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung 2024
Droste-Preis 2024 Premio Strega Europeo 2023 (Nominierung)
Deutscher Buchpreis 2022 (Longlist)
Kleist-Preis 2022
Warwick Prize for Women in Translation 2021 (Longlist)
W.-G.-Sebald-Literaturpreis 2020
Deutscher Preis für Nature Writing 2020
W.-G.-Sebald-Literaturpreis 2020
Christian-Wagner-Preis 2020
Erich Fried Preis 2020
Preis der Leipziger Buchmesse 2018
Internationaler Hermann-Hesse-Preis 2018
Düsseldorfer Literaturpreis 2018
Karl-Dedecius-Preis 2011
Paul-Celan-Preis 2009
Ich bedanke mich bei den „Lyrik-Empfehlungen“ für die freundliche Unterstützung!