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SUMMARY:Elemente - Konzertlesung mit Dirk Maassen (Komposition\, Klavier) und Christine Langer (Lyrik)
DESCRIPTION:Elemente mit Christine Langer (Lyrik) und Dirk Maassen (Komposition & Klavier) \nMit ihrem künstlerischen Programm wollen die Ulmer Lyrikerin Christine Langer sowie der Ulmer Komponist und Pianist Dirk Maassen an diesem Abend Impulse zur sinnlichen Wahrnehmung der Schöpfung\, des Individuums und des einzelnen Augenblicks geben. Mit ihrer Konzert-Lesung „Elemente“ möchten sie dem tieferen Sinn von Licht- und Schattenmomenten Gehör verschaffen und ideelle Werte in den Fokus rücken. Ihre Veranstaltung verstehen sie als eine Hommage an das Innehalten und die Bewahrung geistiger Räume. \nKurzbiographien der beiden Künstler/innen: \nChristine Langer (www.christine-langer.de)\nChristine Langer\, geb. 1966 in Ulm\, ist eine deutsche Lyrikerin. Seit 2000 ist sie als Literaturkritikerin tätig und seit 2003 als Chefredakteurin der Literaturzeitschrift KONZEPTE. Vier ihrer Gedichtbände wurden bei Klöpfer & Meyer verlegt: „Lichtrisse“ (2007)\, „Findelgesichter“ (2010)\, „Jazz in den Wolken“ (2015) und „Körperalphabet“ (2018). Ihr neuester Band „Ein Vogelruf trägt Fensterlicht“ erschien im Frühjahr 2022. Sie veröffentlicht ihre Gedichte auch in Anthologien\, Zeitschriften und Zeitungen (u. a. Frankfurter Allgemeine Zeitung\, Jahrbuch der Lyrik\, Der große Conrady\, Akzente\, allmende\, DAS GEDICHT). Mehrere ihrer Gedichte wurden vertont\, u.a. durch Orchester aus Linz\, Bratislava und Bukarest. Für ihre Gedichte wurde sie mehrfach ausgezeichnet\, u.a. Stipendium für die Villa Vigoni\, Förderpreis für Lyrik der Internationalen Bodenseekonferenz\, Buch des Monats (Darmstädter Jury) sowie Jahresstipendium des Ministeriums für Wissenschaft\, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Sie war künstlerische Leiterin des von der Baden-Württemberg-Stiftung geförderten Ulmer Lyriksommers 2022. Christine Langers Lyrik richtet den Blick ins Weite. Ihre Gedichte kreisen um „die Zeit zu sehen“ und messen der Leichtigkeit im rastlosen Alltag eine neue Gewichtung zu. \nDirk Maassen (https://dirkmaassen.com/)\nDirk Maassen\, geboren 1970 in Herzogenrath\, zählt zu den erfolgreichsten deutschen Komponisten der Neoklassik. Für seine bewegenden\, sanften und stileigenen Klangwelten wird er international gefeiert. Er ist viral einer der weltweit meist gestreamten deutschen Pianisten – über eine Million Menschen hören seine Musik monatlich auf den gängigen Plattformen. Er steuerte auch den Soundtrack zu dem in Cannes prämierten Film „Crossroads“ bei. Dirk Maassen begeistert sein Publikum aber auch live jedes Mal aufs Neue\, jüngst bei einem Konzert auf der Ulmer Wilhelmsburg. Seine beiden letzten Alben Echoes (2021) und Ocean (2020)\, die bei Sony Classical erschienen sind\, waren weltweit ein Erfolg. – Bereits im Alter von zehn Jahren begann er Klavier zu spielen und sich eine große Spannbreite musikalischer Stile anzueignen. In den 1990ern tourte er mit seiner Band „InContact“\, mit der er auch zwei Alben aufnahm. Zur Jahrtausendwende verabschiedete er sich von der Musikwelt und arbeitete weiter in seinem eigentlichen Beruf als Softwareentwickler\, bis er 11 Jahre später als Solopianist zurück in die Öffentlichkeit kehrte. Das Klavier ist fortan für ihn die direkte Möglichkeit\, seine Ideen und Gefühle in etwas zu materialisieren\, das seine Welt mit der des Publikums verbindet. \nBUCHUNG ÜBER: eventim.de
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LOCATION:Haus der Begegnung\, Grüner Hof 7\, Ulm\, Baden-Würtemberg\, 89073\, Deutschland
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SUMMARY:Nancy Hünger BEST OFF - Nancy Hünger liest aus ihren bisher erschienenen Büchern
DESCRIPTION:Der Dichter Werner Söllner schreibt über Nancy Hüngers Lyrik: \n„Es sind wundersame und verwundete\, traurige und mutige\, verletzliche und lebensfrohe\, wie in bitterem Absinth getränkte und dennoch heitere\, manchmal geradezu verschmitzte Zeugnisse der Einsamkeit wie der Sehnsucht. Gedichte einer Autorin\, deren Stimme allmählich zu den bedeutendsten lyrischen Stimmen ihrer Generation in Deutschland gehört. Einer Stimme\, die wir brauchen\, weil sie uns sagen kann\, wie wir sind\, wenn wir nicht weiterwissen\, und die es uns so sagen kann\, dass wir es aushalten.“ \n  \nAus: L – Der Literaturbote \nZur Autorin: \nNancy Hünger\, 2018 Stadtschreiberin in Tübingen\, kehrt nach Tübingen zurück als Leiterin des Studio Literatur und Theater der Universität Tübingen. Dies\, aber nicht nur dies\, ist Anlass und Gelegenheit die Lyrikerin in einer Lesung\, die auch die Möglichkeit für ein Gespräch mit der Autorin bietet\, in der Lyrikhandlung kennenzulernen. \nDie 1981 in Weimar geborene Nancy Hünger legte 2006 mit dem Gedichtband »Aus blassen Fasern Wirklichkeit« ihr literarisches Debüt vor. 2009 folgte der Band »Deshalb die Vögel. Instabile Texte« mit Gedichten und poetischer Kurzprosa. Im März 2012 erschien ihr poetischer Prosaband „Halt dich fern“\, 2014 gefolgt von dem Band »Wir sind golden. Wir sind aus Blut«\, worin die Texte mitunter wie Gedichte erscheinen und in denen die Dichterin lediglich auf die Brechung in Verse verzichtet. Es folgte der Gedichtband „Ein wenig Musik zum Abschied wäre trotzdem nett“ 2017 und im Jahr 2020 das schmale Prosabändchen „4 Uhr kommt der Hund. Ein unglückliches Sprechen.“ \nNancy Hünger gehört zu den interessantesten Stimmen der deutschsprachigen Lyrik-Szene. Sie schreibt Gedichte und lyrische Prosa und führt dabei oft ganz unterschiedliche Kunstformen wie etwa Literatur\, Musik\, Bildende Kunst oder auch Tanz in den Dialog. Ein Schwerpunkt ihrer Gedichte sind zwischenmenschliche Beziehungen und die Liebe in all ihren Variationen. Liebe berührt dabei Geistiges wie Körperliches. Mit ihrer intensiven Arbeit an einer eigenen Formensprache zeigt sich Hünger auf der Höhe der deutschsprachigen Gegenwartslyrik.
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SUMMARY:1. Ulmer Lyriknacht
DESCRIPTION:Schlussakkord des von der Baden-Württemberg Stiftung im Rahmen des Literatursommers geförderten Ulmer Lyriksommers: 1. Ulmer Lyriknacht. \nAm Freitag\, den 14. Oktober 2022 um 19 Uhr\, findet im Haus der Begegnung in Ulm (Grüner Hof 7\, 89073 Ulm; Parkhaus Stadtmitte) die 1. Ulmer Lyriknacht statt. Sie beschließt gleichzeitig die Veranstaltungsreihe des Ulmer Lyriksommers (www.ulmer-lyriksommer.de). \nIn der 1. Ulmer Lyriknacht wird DAS GEDICHT noch einmal großgeschrieben. Die drei renommierten Dichter*innen Monika Rinck\, Dinçer Güçyeter und Eva Christina Zeller lesen aus ihren Werken und diskutieren mit dem Publikum. Sie sprechen über ihr unermüdliches Sich-Fesseln-Lassen von verdichteten Sprachschichten: Wie prägt die Faszination für Dichtung ihren Alltag\, und was wiegt ein Tag in ihrem Wortekalender? Entsteht ein Gedicht aus der entfesselten Begeisterung für ein einzelnes Wort\, und wie kann ein größeres Bewusstsein für poetisches Denken vermittelt werden? Zwischen den Lesungen gibt es musikalische Einlagen neu komponierter Gedichtvertonungen mit Nicole Weiland (Sopran) und Marcus McLaren (Klavier). \nModerator/innen des Abends: Mikael Vogel (Berliner Lyriker) und Christine Langer (Ulmer Lyrikerin). \nFreier Eintritt! Die 1. Ulmer Lyriknacht wird von Kunstwerk e.V. in Kooperation mit dem Haus der Begegnung\, Ulm veranstaltet. Sie wird gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung im Rahmen des Literatursommers\, der ThreeFourInnovations UG und Prof. Gerhard Mayer. Ferner wird die Lesung von Eva Christina Zeller im Rahmen des Programm 66 Lesungen im Land/Neustart Kultur vom Deutschen Literaturfonds und den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.
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SUMMARY:Lyrik-Lesung mit Musik - Es lesen Mechthild Paul und Bernd Storz
DESCRIPTION:Über den Weg des fühlenden Denkens und von Suchenden\, die fündig werden. \nGedichte muss man laut lesen und laut hören\, um die Unmittelbarkeit der Sprache und der künstlerischen Arbeit erleben zu können. Dazu gibt es an diesem Abend eine gute Gelegenheit. Mechthild Paul liest aus ihrem Buch „Blattwerk“\, Bernd Storz aus „Sommergespräche“. Umrahmt wird die Lesung von der Musik des Akkordeonisten Andreas Eisenhardt. \nZu Mechthild Paul schreibt der Psychoanalytiker und Autor Tilman Moser: „Es sind fesselnde Gedichte\, die eine erste Würdigung verlangen\, weil sie ihre Sprachkraft zeigen am Stoff ihres langen Lebens. Sie kommt aus einer Generation in der kaum über Gefühle und Gedanken darüber\, geredet wurde. Das Buch zeigt auf spannende Weise ihre Suche nach dem Wort und seiner emotionalen Wahrheit\, über den Weg des fühlenden Denkens und des denkenden Fühlens. Sie nimmt den Leser mit auf seine eigene Reise in das Innere einer erwachenden Persönlichkeit.“ \n„Zartheit und Biss“ wird den häufig auf der Schwäbischen Alb und am Bodensee angesiedelten Gedichten von Bernd Storz bescheinigt. Sie handeln vom Staunen über Lebensglück oder Entsetzen über Gewalt und Desaster\, beziehen Position\, wehren sich gegen die Banalität des\nGegebenen und lassen dabei das Geglückte nicht aus dem Auge. \nDer Literaturkritiker Thorsten Paprotny schreibt über „Sommergespräche“: „Die eine Leserin und der andere Leser mag gelegentlich bei der Lektüre auch an sich selbst denken. Einige werden lange oder länger bei ‚Ich habe Dich schon immer gesucht‘ verweilen\, im Wissen darum\, dass manche Suchende auch fündig werden.“
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SUMMARY:SOMMERGESPRÄCHE: Lyrik meets Tango mit Bernd Storz und Andreas Eisenhardt
DESCRIPTION:Zum Ausklang des Sommers laden wir zu einer besonders reizvollen Veranstaltung ein: Die Lyrik des Reutlinger Autors Bernd Storz trifft auf Tango\, den der ebenfalls aus Reutlingen stammenden Andreas Eisenhardt gekonnt seinem Akkordeon entlockt. \nBernd Storz ist Leserinnen und -Lesern bereits bekannt durch seine Regionalkrimis wie zum Beispiel „Mord im Outlet“ oder „Die Wespe“. Vierzig Jahre schreibt er schon (auch) Gedichte\, veröffentlicht in Anthologien\, Zeitschriften und kleinen bibliophilen Ausgaben. Dieser jetzt von ihm selbst komponierte Band „Sommergespräche“ sammelt eine Auswahl »Gedichte mit Bestand« wieder ein – und bringt sie gleichsam als Essenz seiner Dichterexistenz aufs Neue heraus. Einige dieser Gedichte wird Storz an diesem Abend vortragen. Die argentinischen Tangos\, unter anderem von Astor Piazolla\, ergänzen die Lesung\, und versprechen einen interessanten und spannungsreichen Abend. \nDer Eintritt ist frei\, da sie im Rahmen der Regionalbuchtage 2022 stattfindet und vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und dem Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat gefördert wird. \n 
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SUMMARY:„Es traten Wälder aus mir heraus“ . Mathias Jeschke stellt zwei neue Gedichtbände vor
DESCRIPTION:„Es traten Wälder aus mir heraus“ und „Hollywoodmaschine“ sind die Titel von zwei Bänden des Stuttgarter Autors Mathias Jeschke\, die er im Schriftstellerhaus vorstellt. \n„Jedes von Mathias Jeschkes Gedichten ist eine Reise\, entweder auf dem Papier\, im Kopf oder in der realen Welt. Es geht um Begegnungen\, Beziehungen und Beobachtungen. Dieser Lyrikband ist ein Vademecum für unsere Zeit\, denn anstatt an den Krisen der Gegenwart\, an Krankheit oder Depression zu verzweifeln\, plädiert der Dichter für einen Ausweg“\, schreibt der Innsbrucker Limbus-Verlag\, in dem auch schon der Vorgänger „Ich bin der Wal deiner Träume“ erschienen war\, zum neuen Band\, der im September herauskommt. Von Peter Schlack stammen die Tuschezeichnungen im Buch\, der Künstler ist anwesend und zeigt sein Bilder. \nDas Label Moloko Plus hat bereits im August den Titel „Hollywoodmaschine. Filmgedichte“ veröffentlicht\, eine kleine Sammlung assoziativer Synopsen zu Filmen und Serien\, augenzwinkernd versehen mit einem ausführlichen Index mit Namen\, Titeln und vielen anderen Kategorien.
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SUMMARY:2Wischen hungrigen Fingern" Lesung mit Katharina Kohm
DESCRIPTION:Nach der Sommerpause laden wir herzlich zu der offiziellen Vorstellung der Stipendiatin ins Schriftstellerhaus ein. Sie hat nicht nur das begehrte Lyrikstipendium desHauses erhalten\, sondern wurde auch zur Literaturstipendiatin der Landeshauptstadt Stuttgart ernannt.Stadt Stuttgart \nKatharina Kohm ist Jahrgang 1985\, studierte zunächst Biologie\, wechselte dann zu Germanistik\, Kunstgeschichte und Psychologie in Heidelberg. Sie schloss das Studium mit einer Arbeit über Paul Celan ab. Sie promoviert zum Thema Sprachmagie im interdisziplinären Bereich zwischen Literaturwissenschaft und Linguistik und gibt Seminare\, verfasst wissenschaftliche Aufsätze\, Essays und hält Vorträge zu den Themen Gegenwartsliteratur\, Ästhetik\, Metapherntheorie und Feminismus. \n2010 erschien im Llux-Verlag ihr Debütband „Schuppenflügel. Ein Zyklus in Kehrtwenden“\, der mit Schillerhaus Mannheim vorgestellt wurde.\n2019 erschien ihr zweiter Lyrikband „Phosphor. Ein Übergeben“ im geest-Verlag mit Illustrationen von Ruth Tesmar.\nTrotz großer Schwierigkeiten der gesamten Verlagsbranche konnte Katharina Kohm gemeinsam mit dem gutleut-Verlag\, Frankfurt\, die Veröffentlichung ihres Bandes „in melanin“ im Herbst 2021 realisieren. \nDie Gedichte von Katharina Kohm sind\, nach den Worten der Autorin\, mit dem Bild der Schwelle assoziiert. Sie manifestieren sich in einem Prozess des Vor- und Rückgreifens\, setzen sich dezidiert mit der Frage der Erinnerung\, mit dem Fingergedächtnis auseinander und befragen von da aus Orientierungspunkte\, Sprache als Körperkartografie. Sprachkunst und ihre Oszillationen im Raum als architektonisches Prinzip\, der Bau von Körper und Gedicht entspricht einer Auslotung als poetologisches Kernelement.\nSo haftet jedem Text etwas Körperliches an\, der auf Dialog und Begegnung ausgerichtet ist und ähnlich wie Myzelien Kooperationen und Korrespondenzen zur Entfaltung von gegenseitigem Austausch im Dialogischen erst lebt.
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DESCRIPTION:In seiner Zeit im Tübinger Turm hat sich der Dichter Friedrich Hölderlin einen neuen Namen gegeben. Er wollte nicht mehr Hölderlin heißen. Er wollte „Scardanelli“ genannt werden. Und siehe da: Mit dem neuen Namen verändern sich auf einmal auch seine Gedichte und seine Ausdrucksweise.\nIn dem Ferien-Workshop mit der Künstlerin Anett Frey und der Theaterpädagogin Elif Emir wollen wir mit euch ausprobieren\, wie es sich anfühlt\, in fremde Rollen zu schlüpfen. Es werden Masken aus Gips erstellt\, bemalt und anprobiert. Dazu entstehen Steckbriefe\, Porträts und Texte aus verschiedenen Perspektiven. \nMaximal 10 Teilnehmer*innen\nKursleitung: Anett Frey\, Elif Demir\nKosten: 45 Euro pro Teilnehmer*in\nAlter: 9– 14 Jahre\nVeranstaltungsort: Museum Hölderlinturm\, Bursagasse 10\, 72070 Tübingen \nBenötigtes Material:\nGips\nFarben und Pinsel zum Bemalen\nSchreib- und Zeichen-Materialien
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DESCRIPTION:In seiner Zeit im Tübinger Turm hat sich der Dichter Friedrich Hölderlin einen neuen Namen gegeben. Er wollte nicht mehr Hölderlin heißen. Er wollte „Scardanelli“ genannt werden. Und siehe da: Mit dem neuen Namen verändern sich auf einmal auch seine Gedichte und seine Ausdrucksweise.\nIn dem Ferien-Workshop mit der Künstlerin Anett Frey und der Theaterpädagogin Elif Emir wollen wir mit euch ausprobieren\, wie es sich anfühlt\, in fremde Rollen zu schlüpfen. Es werden Masken aus Gips erstellt\, bemalt und anprobiert. Dazu entstehen Steckbriefe\, Porträts und Texte aus verschiedenen Perspektiven. \nMaximal 10 Teilnehmer*innen\nKursleitung: Anett Frey\, Elif Demir\nKosten: 45 Euro pro Teilnehmer*in\nAlter: 9– 14 Jahre\nVeranstaltungsort: Museum Hölderlinturm\, Bursagasse 10\, 72070 Tübingen \nBenötigtes Material:\nGips\nFarben und Pinsel zum Bemalen\nSchreib- und Zeichen-Materialien
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DESCRIPTION:In seiner Zeit im Tübinger Turm hat sich der Dichter Friedrich Hölderlin einen neuen Namen gegeben. Er wollte nicht mehr Hölderlin heißen. Er wollte „Scardanelli“ genannt werden. Und siehe da: Mit dem neuen Namen verändern sich auf einmal auch seine Gedichte und seine Ausdrucksweise.\nIn dem Ferien-Workshop mit der Künstlerin Anett Frey und der Theaterpädagogin Elif Emir wollen wir mit euch ausprobieren\, wie es sich anfühlt\, in fremde Rollen zu schlüpfen. Es werden Masken aus Gips erstellt\, bemalt und anprobiert. Dazu entstehen Steckbriefe\, Porträts und Texte aus verschiedenen Perspektiven. \nMaximal 10 Teilnehmer*innen\nKursleitung: Anett Frey\, Elif Demir\nKosten: 45 Euro pro Teilnehmer*in\nAlter: 9– 14 Jahre\nVeranstaltungsort: Museum Hölderlinturm\, Bursagasse 10\, 72070 Tübingen \nBenötigtes Material:\nGips\nFarben und Pinsel zum Bemalen\nSchreib- und Zeichen-Materialien
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SUMMARY:Ulmer Lyriksommer 2022: Sommernachtslyrik im Ulmer Fischerviertel
DESCRIPTION:Bei dieser OpenAir-Veranstaltung am Fischerplätzle in der Ulmer Altstadt verzaubern die Sopranistin Nicole Weiland\, der Pianist Marcus McLaren und die Ulmer Lyrikerin Christine Langer das Publikum in sommerabendlichem Ambiente mit einem musikalisch-literarischen Programm\, das Klavier\, Gesang und Lyrik in Einklang bringt. Die Uraufführung mehrerer Gedichtvertonungen des Ulmer Komponisten Tobias Wahren machen diese Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis des Ulmer Lyriksommers 2022. \nMitwirkende Künstler*innen:\nNicole Weiland\, Sopran; Marcus McLaren\, Klavier; Christine Langer\, Lyrik; Tobias Wahren\, Komposition \nDiese OpenAir-Veranstaltung wird von der Baden-Württemberg Stiftung im Rahmen des Literatursommers (literatursommer.de) sowie von der LBBW Stiftung gefördert. Träger der Veranstaltungsreihe des Ulmer Lyriksommers 2022 (www.ulmer-lyriksommer.de) ist Kunstwerk e.V. unter der künstlerischen Leitung der Lyrikerin Christine Langer. Von Juni bis Oktober 2022 setzt der Ulmer Lyriksommer mit einer vielfältigen Veranstaltungsreihe sowie innovativen Performances\, Aktionen und digitalen Formaten einen zeit- und kulturkritischen Impuls in die Ulmer Bürgerschaft. \nAusweichtermin bei schlechtem Wetter: 27.07.2022 (gleicher Ort und gleiche Uhrzeit)!
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SUMMARY:Buchpräsentation - Lesung mit der Poetin Mihaela Claudia Condrat
DESCRIPTION:Mihaela Claudia Condrat: alleine durch die wörter \nEintritt: 10 Euro (für Lesung\, Brot und Wein)\, ermäßigt 5 Euro\nModeration und Gespräch: Eva Christina Zeller \nMihaela Claudia Condrat wird am Ende der Lesung gerne signieren. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nZum Buch:\nAlleine – alle/eine – durch die Wörter: Es ist auch diese Lesart\, eine sich ihr geradezu aufdrängende Vielseitigkeit der Sprache(n)\, die Mihaela Claudia Condrats Gedichte ausmacht. In ihren Auseinandersetzungen mit Herkunft\, Kindheit\, Emigration\, dem Gestern und dem Morgen\, in ihren Liebesgedanken ebenso wie im Gespräch mit Clowns und Surrealisten beherrscht sie hellwach träumend die Hexe Sprache\, artikuliert in vielen Sprachen\, um ihre eigene nicht zu verlieren – und sie findet eine neue Sprache gar. \nZur Autorin:\nMihaela Claudia Condrat in Bilbor/Transsilvanien/ Rumänien geborene Poetin\, wohnhaft in Tübingen. Studium der Theologie\, Philologie und Pädagogik in Hermannstadt und Tübingen. Während des Gymnasiums beginnt sie Gedichte zu schreiben und zu performen\, zudem verfasste sie Stücke und Songstexte für Schulaufführungen. Gestaltung von Poetry Performances (u.a. De Paradiso: Ephräm der Syrer im Dialog mit Dante\, Klänge aus Bukowina: über Paul Celans Frühwerk)\, Übersetzung deutscher Dichterinnen und Dichter u.a. Hilde Domin\, Rose Ausländer\, Ingeborg Bachmann\, Paul Celan\, Erich Fried ins Rumänische. Gedichtbände: distopia\, Limes Verlag 2014 Klausenburg (rumänisch)\, alleine durch die wörter\, Schiler & Mücke Verlag 2022 Tübingen-Berlin (deutsch). Bei dem Projekt wort und farbe initiiert sie gemeinsam mit dem Publikum eine interaktive Performance aus Wort\, Farbe und traditioneller-experimenteller Musik. www.poeziedemama.com \nMihaela Claudia Condrat:\nalleine durch die wörter\, Schiler & Mücke\, 2022
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SUMMARY:Ulmer Lyriksommer 2022 - Verspieltes & Verträumtes: Lesung mit Carolin Callies
DESCRIPTION:Die Lyrikerin Carolin Callies\, die auch in verschiedenen Bereichen der Literaturvermittlerin tätig ist\, wurde ausgezeichnet mit dem Gerlinger Lyrikpreis und dem Thaddäus-Troll-Preis. An diesem Abend liest sie aus ihrem neuesten Gedichtband schatullen & bredouillen (Verlag Schöffling & Co). „Eine Wunderkammer der Worte“\, lobt SWR2. „Poesie ohne Rücksicht auf Konvention“\, schreibt das Luxemburger Tagblatt. „Radikale Ehrlichkeit in jedem Vers“\, sieht die Neue Zürcher Zeitung – und tatsächlich\, auch Carolin Callies‘ zweiter Gedichtband wurde von der Presse gefeiert. Unterstützt wird die Lesung durch mediale Einlagen der Autorin. Moderatorin des Abends ist die Ulmer Lyrikerin Christine Langer. \nDiese Lesung von Caroline Callies wird von der Baden-Württemberg Stiftung im Rahmen des Literatursommers (literatursommer.de) sowie von der Stiftung Kultur & Bildung der Stadt Ulm gefördert. Das von der Baden-Württemberg Stiftung geförderte Projekt „Wandelmut – Lyrik ohne Grenzen“ verwandelt den Literatursommer Baden-Württemberg in den Ulmer Lyriksommer (www.ulmer-lyriksommer.de). Träger der Veranstaltungsreihe des Ulmer Lyriksommers ist Kunstwerk e.V. unter der künstlerischen Leitung der Lyrikerin Christine Langer. Von Juni bis Oktober 2022 setzt der Ulmer Lyriksommer mit einer vielfältigen Veranstaltungsreihe sowie innovativen Performances\, Aktionen und digitalen Formaten einen zeit- und kulturkritischen Impuls in die Ulmer Bürgerschaft\, um diese zu ermutigen\, die gegenwärtigen Krisen als Chance zu begreifen\, sich auf das Wesentliche zu besinnen sowie Wandelmut für das poetische Sehen aufzubringen.
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LOCATION:Einsteinhaus\, Unterer Saal\, Kornhausplatz 5\, Ulm\, Baden-Würtemberg\, 89073\, Deutschland
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SUMMARY:Ulmer Lyriksommer 2022:  Neue Schläuche - Warum Gedichte nicht verstaubt sind. Gedichteworkshop mit Carolin Callies
DESCRIPTION:Gedichte klingen\, Gedichte schauen uns an\, Gedichte nehmen Verbindungen auf – zu allen anderen Künsten und zu uns als Leser*in. Jeden unserer Sinne sprechen sie an\, fordern sie heraus\, locken sie dorthin\, wo man noch nicht nachgeschaut hat. Wovon können wir uns beim Schreiben inspirieren lassen? Was sind neue Impulse\, die dem Wort die Feder führen? Wie uns immer neu ausprobieren – in Form und im Sound? Wie eine Sprache finden für das\, was uns umtreibt? Das will die Lyrikerin Carolin Callies gemeinsam mit den Teilnehmenden in diesem Gedichteworkshop ausprobieren – in kurzen Schreibübungen und im Miteinandersprechen über die entstandenen Texte. \nKostenlose Teilnahme nach vorangehender Anmeldung per E-Mail (wandelmut[AT]ulmer-lyriksommer.de). \nDie Lyrikerin Carolin Callies\, die auch als Literaturvermittlerin tätig ist\, wurde u.a. ausgezeichnet mit dem Gerlinger Lyrikpreis und dem Thaddäus-Troll-Preis. Ihr neuester Gedichtband schatullen & bredouillen (Verlag Schöffling & Co) wurde von der Presse gefeiert: „Eine Wunderkammer der Worte“\, lobt SWR2. „Poesie ohne Rücksicht auf Konvention“\, schreibt das Luxemburger Tagblatt. „Radikale Ehrlichkeit in jedem Vers“\, sieht die Neue Zürcher Zeitung. \nDer Gedichteworkshop wird von der Baden-Württemberg Stiftung im Rahmen des Literatursommers (literatursommer.de) sowie von der Stiftung Kultur & Bildung der Stadt Ulm gefördert. Ulm verwandelt den Literatursommer Baden-Württemberg in den Ulmer Lyriksommer (www.ulmer-lyriksommer.de)\, der von Kunstwerk e.V. unter der künstlerischen Leitung der Ulmer Lyrikerin Christine Langer veranstaltet wird.
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LOCATION:Haus der Begegnung\, Grüner Hof 7\, Ulm\, Baden-Würtemberg\, 89073\, Deutschland
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SUMMARY:Hölderlins Geister; Lesung und Gespräch mit Karl-Heinz Ott und Thomas Schmidt
DESCRIPTION:In einem ebenso pointierten wie gelehrten Essay widmet sich Karl-Heinz Ott den Geistern – Hölderlins Geistern. Im Umgang mit dem Dichter spiegle sich zugleich die deutsche Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts\, so eine These seines Buches\, das seinen Ausgang in Tübingen nimmt\, wo Hölderlin noch heute überall anwesend zu sein scheint. Über diese Anwesenheit kommt Karl-Heinz Ott mit Thomas Schmidt ins Gespräch\, der die neue Dauerausstellung im Hölderlinturm kuratiert und dafür gesorgt hat\, dass diesem Ort einige seiner Geister ausgetrieben worden sind.
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SUMMARY:Das Lyrische Quartett – Gedichte im Gespräch
DESCRIPTION:Um Gedichten eine möglichst große Bühne zu geben\, haben\nsich vier auf ihren Gebieten führende Institutionen zusammengetan:\ndas Deutsche Literaturarchiv Marbach\, die Stiftung\nLyrik Kabinett in München\, Deutschlandfunk Kultur und die\nDeutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt.\nDrei- bis viermal im Jahr wird in München und Marbach\nüber Gedichte debattiert\, gestritten und von ihnen geschwärmt.\nVier Kritikerinnen und Kritiker\, Expertinnen und Experten\,\nAutorinnen und Autoren lassen sich ein auf lyrische Neuerscheinungen\,\nlive vor Publikum und als Sendung im Programm\nvon Deutschlandfunk Kultur.\nMehr Informationen zu den vier Projektpartnern unter:\nwww.deutscheakademie.de\nwww.dla-marbach.de\nwww.deutschlandfunkkultur.de\nwww.lyrik-kabinett.de
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LOCATION:Deutsche Schillergesellschaft e.V. Deutsches Literaturarchiv Marbach\, Schillerhöhe 8-10\, 71672 Marbach am Neckar\, 71672\, Deutschland
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SUMMARY:Verlagsvorstellung Schiller & Mücke - Lesungen
DESCRIPTION:Gerne begrüße ich Sie in meiner Buchhandlung zur Vorstellung des Tübinger und Berliner Verlags Schiler & Mücke \nEintritt: frei\nModeration und Gespräch: Michael Raffel \nDie Autoren werden auf Wunsch gerne signieren! \nBei schönem Wetter feiern wir mit französischen Kleinigkeiten und Wein im Zelt vor der Lyrikhandlung. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nZum Verlag: \nSeit über 40 Jahren ist Hans Schiler als engagierter\, unabhängiger Verleger und Buchhändler (1978–2001: Das Arabische Buch) aktiv. Mit der Neugründung des Verlags im November 2001 in Zusammenarbeit mit Tim Mücke erweiterte sich das auf arabische Literatur und – in der Wissenschaft – auf den Nahen Osten fokussierte Programm auf deutsche und internationale Autorinnen und Autoren\, auf Politik- und Sozialwissenschaften und angrenzende Disziplinen und auf einen Sachbuchbereich. Seit 2020 wird der Verlag als GbR unter dem Namen Schiler & Mücke weitergeführt. Ein Schwerpunkt des Verlags liegt im Segment Lyrik. Viele der Dichterinnen und Dichter kennzeichnet die Mehrsprachigkeit\, eine Migrations- oder Exilerfahrung oder die Zugehörigkeit zu einer Minderheit. Mit der Übersetzung ins Deutsche und (oftmals zusammen mit der Originalsprache in zweisprachigen Ausgaben) Publikation von indigenen Autorinnen und Autoren wie der Samí Inger Mari-Aikio oder dem Kwakwaka’wakw Garry Thomas Morse\, mit der Okzitanierin Aurélia Lassaque\, mit Anthologien tunesischer Feministinnen oder irakischer Schriftstellerinnen zeigt der Verlag eine kulturelle\, sprachliche und literarische Vielfalt und Schönheit\, aber bringt auch gesellschaftliche Missstände und Sorgen zur Sprache. Als unabhängiger Verlag behaupten sich Hans Schiler und Tim Mücke uns seit nunmehr zwanzig Jahren konsequent und gut mit einem Programm\, das »gemeinsam\, mehrsprachig\, vielstimmig« genannt werden darf. \nIn Kooperation mit Buchhandlungen\, kulturellen Einrichtungen\, Literaturfestivals und -veranstaltern\, mit Volkshochschulen\, Bibliotheken\, lokalen Kulturämtern und Regelschulen initiiert und organisiert der Verlag Lesungen\, Performances und Informations- und Diskussionsveranstaltungen. Das Verlagsprogramm ist so vielfältig wie seine Autorinnen und Autoren: Romane\, Erzählungen\, Lyrik\, Essays\, engagierte Sachbücher und Aufsehen erregende wissenschaftliche Arbeiten gehören über die Jahre ebenso dazu wie eine Reihe zweisprachiger Bilderbücher\, Ausstellungskataloge und künstlerische Bücher. Der Verlag setzt klare Akzente gegen Extremismus\, Rechtsradikalismus und Rassismus\, für Aufklärung\, respektvollen Umgang\, Interesse am Anderen\, Vielfalt\, Freundlichkeit und Freundschaft. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nZu den Autorinnen und Autoren: \nChandal Nasser ist 1958 in Süd-Brasilien geboren und dort aufgewachsen. Seit 1995 lebt sie in Deutschland\, seit 2011 schreibt sie auf Deutsch\, vor allem Lyrik. Ihr erster deutschsprachiger Gedichtband »Eindrücke aus Babel« stand prompt auf der Shortlist des Thaddäus-Troll-Preises 2020; mit einem Literaturstipendium des Landes Baden-Württemberg wurde sie 2022 ausgezeichnet. Ihre letzte Veröffentlichung bei Schiler & Mücke ist der Lyrikband »Landzungen und andere geografische Anomalien« (2022). Chandal Nasser lebt in Tübingen. \nAndrea Mittag\, *1986 in Zittau\, Sachsen. Seit 1991 schreibend. 2004–2008 Reisen nach Tabu. 2008: Tübingen\, bis heute. 10 Jahre Topfschlagen an der Universität ebd. Dann Ende akzeptiert. Bis 2017 ausschließlich Gedichten gewidmet. Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften. Stipendiatin des Förderkreises Deutscher Schriftsteller Baden-Württemberg. Beschäftigt mit dem zu leisen Leben. ExperimenTelling mit Freien Musikern in Tropfsteinhöhle und Schlachthaus seit jüngst. Weitere Projekte mit Pantomime\, Tieren\, soft robotics und anderen Künstlern geplant. »MEIN STAAT« (Schiler & Mücke 2019) ist ihr erstes Buch. Derzeit arbeitet sie an einem neuen Prosatext »VOM MUT«\, der ebenfalls bei Schiler & Mücke erscheinen wird. \nMihaela Claudia Condrat\, geboren in Bilbor (Rumänien)\, wohnt seit 2010 in Tübingen. Lyrikerin\, Muttersprache Rumänisch. Während des Gymnasiums hat sie angefangen\, Gedichte zu schreiben und zu performen. Seit dem Studium der Theologie und Philologie in Hermannstadt gestaltet sie Lyrikabende und übersetzt deutsche AutorInnen\, u. a. Ingeborg Bachmann\, Hilde Domin\, Rose Ausländer\, Paul Celan\, Erich Fried\, ins Rumänische. Sie veröffentlicht Gedichte in beiden Sprachen\, z. B. den Gedichtband (rumänisch) »distopia«\, Limes Verlag 2014. Ein deutscher Gedichtband »allein durch die wörter« bei Schiler & Mücke ist für 2022 in Vorbereitung. \nMarcus Hammerschmitt ist Schriftsteller\, Journalist und Fotograf. Der 1967 in Saarbrücken geborene Autor von Science-Fiction-Romanen\, Essays\, Dokumentationen\, Erzählungen und Gedichten wurde mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet\, darunter der Thaddäus-Troll-Preis und der Deutsche Science-Fiction-Preis. Bei Schiler & Mücke erschien zuletzt die fantastische Novelle »Rom« (2021). Ein Lyrikband ebenda ist in Vorbereitung. Hammerschmitt lebt heute in Baden-Württemberg. \nTibor Schneider\, geboren 1978\, in Tübingen studierter Philosoph und Literaturwissenschaftler\, orientiert sich im und am Großraum Stuttgart\, da er an der dortigen Volkshochschule unterrichtet. Bereits 2011 wurde er für den Münchner Lyrikpreis nominiert; sein erster Gedichtband »Zimt fuer Deutschland : re-dada-Gedichte« erschien 2016\, 2021 erschien bei Schiler & Mücke der Lyrikband »magnesiumsgeschwindigkeiten – zu utropischen wirklichkeiten«. Den Mitherausgeber der Zeitschrift ]trash[pool\, der in Esslingen wohnt\, verbinden mit Tübingen noch immer ganz viele Menschen\, Lesungen und Ausstellungen.
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LOCATION:Lyrikhandlung am Hölderlinturm\, Bursagasse 15\, Tübingen\, Baden-Württemberg\, 72070\, Deutschland
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SUMMARY:Paarlauf übers Land: Walle Sayer und Carolin Callies im Gespräch mit Yevgniy Breyger
DESCRIPTION:Im Rahmen des Literatursommer 2022 wirft das Stuttgarter Schriftstellerhaus ein Netz über das Land und hat 10 Autor:innen herausgefischt\, die aus unterschiedlichen Orten in Baden-Württemberg stammen und sich jeweils paarweise im Gespräch dem Publikum stellen. \nAls zweites Paar sprechen Walle Sayer und Carolin Callies mit Yevgeniy Breyger. Selbst Lyriker wird Breyger auch auf die formalen Unterschiede in der Arbeitsweise seiner Kolleg:innen eingehen. \nMit Walle Sayer begrüßen wir einen Gast\, mit dem das Schriftstellerhaus seit vielen Jahren verbunden ist. Geboren 1960\, wandte er sich nach einer Bankkaufmannslehre ganz der Literatur zu. Er ist ein Dichter der kleinen Dinge\, die\, wie er es in einem Gedichtband formulierte\, in eine Streichholzschachtel passen. Inzwischen hat der in Horb ansässige Dichter zehn Bücher veröffentlicht\, lange Jahre über bei Klöpfer & Meyer in Tübingen\, seit dem letzten Jahr im Kröner Verlag\, Edition Klöpfer\, Stuttgart.\nWalle Sayer erhielt über die Jahre namhafte Stipendien und Auszeichnungen\, u. a. den Berthold-Auerbach-Preis\, den Thaddäus-Troll-Preis\, den Basler und den Gerlinger Lyrikpreis und 2020/21 das Jahresstipendium des Deutschen Literaturfonds. Er ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller und im Deutschen PEN.\nWalle Sayer war mehrmals als Gast bei den Salonlesungen des Schriftstellerhauses. Er ist seiner Herkunft und Heimat in seinen Texten sehr verbunden. \nCarolin Callies\, Jahrgang 1980\, hat bislang zwei Gedichtbände veröffentlicht\, die die klingenden Titel „fünf sinne & nur ein besteckkasten“ (2015) und „schatullen & bredouillen (2020) tragen und im Schöffling Verlag\, Frankfurt\, veröffentlicht wurden.\nWie die Titel vermuten lassen\, sind in ihren Gedichten Wortneuschöpfungen und unerwartete Setzungen in neue Kontexte zu finden. Auch Callies hat bereits mehrere Auszeichnungen erhalten\, den Thaddäus-Troll-Preis 2015\, den Gerlinger Lyrikpreis sowie das Jahresstipendium des Landes Baden-Württemberg. \nBei diesem Paarlauf mit Walle Sayer und Carolin Callies erwartet Sie akribische Spracharbeit\, heitere Wortkunst und feine Seelenerkundung. \nInformationen zu allen weiteren Paaren finden Sie auf der Website des Stuttgarter Schriftstellerhauses: https://www.stuttgarter-schriftstellerhaus.de/paarlauf/
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LOCATION:Hospitalhof Stuttgart\, Büchsenstr. 33\, Stuttgart\, Baden-Würtemberg\, 70174\, Deutschland
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SUMMARY:220. Todestag Susette Gontard
DESCRIPTION:Schreibworkshop »Aus der Perspektive von Susette Gontard« mit Katrin Seglitz und Krishna-Sara Helmle – Nuit Blanche
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SUMMARY:Kathrin Niemela: wenn ich asche bin\, lerne ich kanji
DESCRIPTION:Sehr geehrte Damen und Herren\, liebe Lyrikfreundinnen und Lyrikfreunde\, \ngerne begrüße ich Sie in meiner Buchhandlung zu einer Lesung mit der Lyrikerin Kathrin Niemela: \nZum Buch: \nMit ihrem ersten eigenständigen Lyrikband wenn ich asche bin\, lerne ich kanji begeistert Kathrin Niemela sowohl Leserinnen und Leser als auch die Literaturkritik: „Das große Thema Liebe wird nochmals neu gefasst. Mit unerhörten Wortschöpfungen\, mit frischen\, die Sprachkonventionen aufbrechenden Kombinationen aus literarischen Anspielungen und gegenwärtigen Ausdrucksformen und einem sensiblen Gespür für Rhythmik\, Klang und visueller Kraft. Dadurch wird aus den Versen eine berührende Geschichte\, die mit einem originellen Zugriff die Befindlichkeiten der Liebenden behutsam seziert“\, heißt es in der Begründung der Jury zum renommierten Jury-Preis des Irseer Pegasus über den Zyklus die süße unterm marmeladenschimmel. \nWas passiert mit uns\, wenn wir unterwegs sind\, was setzt es frei? Und was\, wenn wir fremd sind? Worin gründen Wurzeln? wenn ich asche bin\, lerne ich kanji von Kathrin Niemela beschäftigt sich in fünf Kapiteln mit dem Reisen und dem Fremdsein: in der Liebe\, in Paris\, in der Welt\, im Leben und Sterben\, in der Herkunft. Ihre Gedichte erzählen von (Ab)Gründen und Höhenflügen\, vom Suchen und Ausgesetztsein\, vom Großen im Kleinen und vom Kleinen im Großen\, von Momenten der Betörung\, Verstörung\, Zerstörung und der Einsamkeit\, der digitalen Getriebenheit\, der Suche nach Liebe und dem Scheitern. \nZur Autorin: \nKathrin Niemela\, geboren 1973 in Regensburg\, lebt in Passau und Regensburg und ist unterwegs als Lyrikerin und Markenbotschafterin. Sie studierte Betriebswirtschaft in Regensburg und Paris. Bisher erschienen ihre Gedichte in Anthologien und Literaturzeitschriften. wenn ich asche bin\, lerne ich kanji ist ihr erster Lyrikband. Zuletzt wurde sie mit dem Jurypreis des 23. Irseer Pegasus für den im Band enthaltenen Zyklus die süße unterm marmeladenschimmel ausgezeichnet. \nVerbindliche Anmeldung bis zum 15. Mai 2022. Sie können sich telefonisch unter 07071-5667171\, per mail unter info@lyrikhandlung.de oder am einfachsten per Anmeldeformular anmelden.
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SUMMARY:Hölderlins Orte – Ausstellungsfinissage zum Internationaler Museumstag 2022
DESCRIPTION:Den Abschluss der Wanderausstellung ›Hölderlins Orte – Fotografien von Barbara Klemm‹ feiern wir am Internationalen Museumstag mit einem abwechslungsreichen Programm aus dialogischen Führungen mit der Museumsleiterin Dr. Sandra Potsch und der Schauspielerin Hannah Jaitner vom Tübinger Landestheater und einer Mitmach-Aktion\, die auch junge Museumsbesucher*innen zur Gestaltung eigener Landschaftsbilder und Material-Collagen einlädt.\nDazu stellen die Autorin Stephanie Jaeckel und der Künstler Via Lewandowsky in einer Gartenlesung einen Brief von Friedrich Hölderlin an seine Schwester aus dem schweizerischen Hauptwil vor\, der in der Reihe ›Aus dem Archiv geholt‹ an diesem Tag noch ein letztes Mal im Original zu sehen ist. \n11:00-16:00 Uhr: Landschaftsbilder aus Material-Collagen – Offener Workshop im Turmgarten \n11:30 Uhr: »Theure Schwester!« – Hölderlins Brief aus Hauptwil\nLesung und Objektvorstellung mit Stephanie Jaeckel und Via Lewandowsky \n13:30 Uhr: ›Hölderlins Orte‹\nFührung durch die Ausstellung mit Kuratorin Dr. Sandra Potsch und Hannah Jaitner\, Sprecherin und Schauspielerin am LTT \n15:30 Uhr: ›Hölderlins Orte‹\nFührung durch die Ausstellung mit Kuratorin Dr. Sandra Potsch und Hannah Jaitner\, Sprecherin und Schauspielerin am LTT
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SUMMARY:Kulturnacht Hineingeschmeckt: Die Kulturnacht im Hölderlinturm
DESCRIPTION:Wie schmecken Hölderlins Gedichte? Bei halbstündigen Lesungen im Freien werden sie mit dazu passendem Quitten-Brand aus dem Tübinger Turmgarten sowie Hölderlin-Wein und -Gin aus der Geburtsstadt Lauffen am Neckar gekostet. Edelbrand-Sommelière Angela V. Weis und Klaus-Peter Waldenberger\, Vizepräsident der Hölderlin-Gesellschaft und Bürgermeister der Stadt Lauffen\, reichen die Gläser und stellen die dafür verwendeten Zutaten vor. Justin Hibbeler und Insa Jebens vom Tübinger Landestheater lesen darauf abgestimmte Gedichte von Hölderlin. Dazu gibt es Schnupper-Führungen durch die Sonderausstellung ›Hölderlins Orte – Fotografien von Barbara Klemm‹ im Hölderlinturm. \n19 Uhr ›Hölderlins Orte – Fotografien von Barbara Klemm‹\nSchnupperführung durch die Sonderausstellung mit Andrea Bachmann \n20 Uhr Gartenlesung mit Hölderlin-Wein und –Gin aus Lauffen am Neckar\nmit Justin Hibbeler und Insa Jebens\, Schauspieler*innen am LTT Tübingen\,\nund Klaus-Peter Waldenberger\, Vizepräsident der Hölderlin-Gesellschaft und Bürgermeister der Stadt Lauffen \n20:30 Uhr ›Hölderlins Orte – Fotografien von Barbara Klemm‹\nSchnupperführung durch die Sonderausstellung mit Andrea Bachmann \n21 Uhr Gartenlesung mit Quitten-Brand aus dem Hölderlinturm-Garten\nmit Justin Hibbeler und Insa Jebens\, Schauspieler*innen am LTT Tübingen\,\nund Edelbrand-Sommelière Angela V. Weis\nBegrüßung: Dr. Daniela Harsch\, Bürgermeisterin \n21:45 Uhr Gartenlesung mit Hölderlin-Wein und –Gin aus Lauffen am Neckar\nmit Justin Hibbeler und Insa Jebens\, Schauspieler*innen am LTT Tübingen\,\nund Klaus-Peter Waldenberger\, Vizepräsident der Hölderlin-Gesellschaft und Bürgermeister der Stadt Lauffen\nBegrüßung: Dr. Daniela Harsch\, Bürgermeisterin \n22:30 Uhr Gartenlesung mit Quitten-Brand aus dem Hölderlinturm-Garten\nmit Justin Hibbeler und Insa Jebens\, Schauspieler*innen am LTT Tübingen\,\nund Edelbrand-Sommelière Angela V. Weis \nFür die Teilnahme benötigen Sie ein Kulturnachts-Ticket. Dieses erhalten Sie im Vorverkauf oder an der Abendkasse vor Ort. Es kostet regulär 14 Euro und ermäßigt 9 Euro.
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SUMMARY:Nichts\, nur - Lesung mit Walle Sayer im Rahmen der Tübinger Kulturnacht
DESCRIPTION:Gegenden\, Landschaften\, Orte\, ein Figurenkabinett\, die Herkunft\, der Historienhauch\, das Antlitz der Dinge\, Wortfährten\, Alltagsbühnen … »Nichts\, nur« versammelt Gedichte\, Prosagedichte und Erzählminiaturen von Walle Sayer aus 35 Jahren\, von denen er einige vortragen wird. \nWalle Sayer lebt mit seiner Familie in Horb und schreibt Gedichte und Prosa. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien\, u. a. den Thaddäus-Troll-Preis\, den Förderpreis zum Hölderlinpreis\, das Hermann-Lenz-Stipendium\, den Berthold-Auerbach-Preis\, die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg\, den Ludwig-Uhland-Förderpreis\, das Spreewald Literaturstipendium\, den Basler Lyrikpreis fürs bisherige Gesamtwerk sowie den Gerlinger Lyrikpreis. Er ist Mitglied im deutschen PEN. \nUnter www.kroener-verlag.de/suche/?keywords=walle+sayer finden Sie weitere Informationen zu Autor und Buch.
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SUMMARY:Rolf Hermann:  In der Nahaufnahme verwildern wir Gedichte
DESCRIPTION:Sehr geehrte Damen und Herren\, liebe Lyrikfreundinnen und Lyrikfreunde\, \nendlich ist es wieder möglich\, Autorinnen und Autoren mit Leserinnen und Lesern zusammen zu bringen! Das nutzen wir aus! \nSo lade ich Sie sehr herzlich – eine Eröffnungsveranstaltung konnte coronabedingt nicht stattfinden – zu meiner allerersten Lesung in die seit März 2021eröffnete Lyrikhandlung am Hölderlinturm\, Bursagasse 15\, 72070 Tübingen\, ein: \n\nam Samstag\, den 30. April um 17.00 Uhr\, Bursagasse 15\, 72070 Tübingen\nEintritt: 10 Euro (für Lesung\, Brot und Wein)\, ermässigt 5 Euro \nbegrenzte Teilnehmerzahl. \nVerbindliche Anmeldung bis zum 15. April 2022. Sie können sich telefonisch unter 07071-5667171\,  per mail unter info@lyrikhandlung anmelden oder am Einfachsten per Anmeldeformular. \nRolf Hermann wird am Ende der Lesung gerne signieren. \n  \nZum Buch: \nEin rauschhaftes\, urbanes Langgedicht\, in dem die Ampeln sinnentleert blinken und die Zufallsbegegnung mit einem Tier die Hoffnung auf eine Verschmelzung von Mensch und Natur nährt. Ein Bildschirm\, der glimmt\, ein Fenster\, das aufpoppt – und die Zeilen werden zu einem Eintrittsort\, zu einer Schnittstelle zwischen Virtualität und unmittelbarer Erfahrung. Anderswo schleudern Neophyten ihre Samenkugeln durch die Luft und breiten sich rasend schnell aus: ein brasilianisches Tausendblatt\, ein Götterbaum\, ein Schmetterlingsstrauch. Und schliesslich ein Gang durch einen längst verschwundenen Obstgarten\, in dem selbst die Luftpartikel träge geworden sind ob ihres uralten Gewichts.\nAusgehend von vier Zyklen\, die Rainer Maria Rilke am Ende seines Lebens im Château Muzot im Wallis auf Französisch geschrieben hat\, zoomt Rolf Hermann mit seinen neuen Gedichten mitten hinein in unsere Lebenswelt mit ihren globalen Verflechtungen\, ihren Hotspots und Flächenbränden\, ihren Erschöpfungszuständen. Lustvoll und zärtlich\, formbewusst und unverwechselbar im Ton. \n  \nZum Autor:  \nGeboren 1973 in Leuk\, lebt heute als freier Schriftsteller in Biel/Bienne. Sein Studium verdiente er sich als Schafhirt im Simplongebiet. Er ist Mitglied der Mundart-Combo Die Gebirgspoeten und der Spoken-Rock-Formation Trio Chäslädeli. Sein Schaffen wurde verschiedentlich ausgezeichnet\, zuletzt mit dem Kulturpreis der Stadt Biel (2017) und einem Literaturpreis des Kantons Bern (2019). 2010 war Rolf Hermann Stadtschreiberstipendiat in Tübingen. \nWir bedanken uns bei der Pro Helvetia\, Schweizer Kulturstiftung für die Unterstützung!
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LOCATION:Lyrikhandlung am Hölderlinturm\, Bursagasse 15\, Tübingen\, Baden-Württemberg\, 72070\, Deutschland
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SUMMARY:Komm zu mir\,  sagte die Welt  –   Wintergedichte für jede Jahreszeit von Louise Glück
DESCRIPTION:Louise Glück\, Nobelpreisträgerin für Lyrik 2020\, behandelt in ihren zahlreichen Gedichtbänden allgemeinmenschliche Themen\, indem sie autobiographische Erlebnisse schildert\, die sie aber oft durch die Sichtweise von mythologischen und historischen Figuren ins Universale hebt. Sie ist eine Meisterin lyrischer Stimmen\, die in ihren Gedichten zum Sprechen kommen\, ob das nun das Schneeglöckchen ist oder der Frühlingsschnee. In diesem Programm werden Gedichte aus sechs ihrer Gedichtbände miteinander verbunden\, von denen bis jetzt nur drei in deutscher Übersetzung erschienen sind. Der Winter ist mit der Zeit davor und danach eine Metapher für den Über gang zwischen zwei Lebensphasen und für materielle und spirituelle Transformation. \nDer Komponist\, Dichter und Rezitator Günter Sopper\, bekannt als Erfinder und Moderator der „Melange am Mittwoch“ im Vorstadttheater\, spielt dabei am Klavier eigens dafür komponierte Zwischenmusik.
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SUMMARY:Hölderlins Orte - Gespräch mit Barbara Klemm
DESCRIPTION:Barbara Klemm hat den Mauerfall\, Willy Brandt\, Andy Warhol und Joseph Beuys fotografiert. Doch wie fängt man einen längst verstorbenen Dichter mit der Kamera ein? Zum Jubiläumsjahr 2020 hat sie gemeinsam mit der Universitätsstadt Tübingen eine Wanderausstellung zu Hölderlins Orten entwickelt\, die im Frühjahr 2022 noch ein letztes Mal am Ort ihrer Entstehung Station macht. Zur Eröffnung der Ausstellung spricht Barbara Klemm mit der Museumsleiterin Dr. Sandra Potsch über ihre Kunst des Fotografierens und führt in die Ausstellung ein.
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SUMMARY:Nichts \, nur - Lesung mit Walle Sayer
DESCRIPTION:Gegenden\, Landschaften\, Orte\, ein Figurenkabinett\, die Herkunft\, der Historienhauch\, das Antlitz der Dinge\, Wortfährten\, Alltagsbühnen … »Nichts\, nur« versammelt Gedichte\, Prosagedichte und Erzählminiaturen von Walle Sayer aus 35 Jahren\, von denen er einige vortragen wird. \nWalle Sayer lebt mit seiner Familie in Horb und schreibt Gedichte und Prosa. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien\, u. a. den Thaddäus-Troll-Preis\, den Förderpreis zum Hölderlinpreis\, das Hermann-Lenz-Stipendium\, den Berthold-Auerbach-Preis\, die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg\, den Ludwig-Uhland-Förderpreis\, das Spreewald Literaturstipendium\, den Basler Lyrikpreis fürs bisherige Gesamtwerk sowie den Gerlinger Lyrikpreis. Er ist Mitglied im deutschen PEN. \nUnter www.kroener-verlag.de/suche/?keywords=walle+sayer finden Sie weitere Informationen zu Autor und Buch. \n 
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SUMMARY:Lutz Seiler  - schrift für blinde riesen
DESCRIPTION:Lutz Seiler\nschrift für blinde riesen\nAuf Sendung\n\n\nNach zwei Romanen kehrt Lutz Seiler zurück zu den Gedichten\, zurück ins Waldstadion\, zur Frage\, wo unser »eignes schmales erdreich ankern kann« – und zurück in den »Knochenpark«\, so der Titel eines Gedichts\, das den alten Friedhof von Trinitatis in Gera aufruft. Vom »Ahnenapparat« seines vom Uranbergbau geschleiften Heimatdorfes und bis zur Klangwelt des märkischen Kieferngewölbes sind es vor allem die Materialität der Dinge und das Sprechen nah an den Substanzen\, die den Erzählton seines neuen Gedichtbandes „schrift für blinde riesen“ ausmachen. „Der Hallraum eines Gedichts sollte nicht kleiner sein als der eines Romans“\, schreibt Seiler. „Jedes gute Gedicht kann der gestische Kern eines Romans sein und die Verbindung herstellen zum Ursprung des Genres: zum Epos und zu seinem Gesang.“ Lutz Seiler wurde 1963 in Gera\, Thüringen\, geboren\, und lebt heute in Wilhelmshorst bei Berlin und in Stockholm. Für sein Werk erhielt er mehrere Preise\, darunter den Bremer Literaturpreis\, 2014 den Deutschen Buchpreis und 2020 den Preis der Leipziger Buchmesse.In Zusammenarbeit mit dem SWR2\, Sendetermin 11.2.\, 22.05 Uhr \n\n\nLesung und Gespräch\nKatharina Borchardt (Moderation)\nEintritt (Euro): 12\,- / 10\,- / 6\,-
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SUMMARY:Taucherglocke
DESCRIPTION:Taucherglocke\n\n23. Januar um 16:00\n\n\n\nEine spannende und unterhaltsame Reise durch Schillers Lyrik präsentiert das Ensemble des theater am puls mit toller Live-Musik. Mit Schillers »Taucher” stürzen sich die Schauspieler des tap hinein in die Tiefen der Lyrik des fantastischen Autors Schiller. In szenischen Lesungen werden die bekannten Gedichte und Balladen des Alt-Meisters zum Leben erweckt. Entdecken sie mit uns neue Seiten der alten Klassiker und lassen Sie sich entführen in die wunderbare Welt der Sprache. Viel Bekanntes und Vertrautes wird ihnen begegnen\, aber sicherlich auch Neues. \nErst wenn die Glocke zum letzten Geläut anschwillt\, taucht der Abend wieder auf und unter Ihnen liegt ein Reich der Worte\, das sicherlich noch seine Nachwirkungen haben wird. \n»Ernst ist das leben\, heiter ist die Kunst”.
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